
Wie erstellt man CLP-Etiketten?
CLP-Etiketten müssen gemäß den geltenden Vorschriften auf chemischen Produkten angebracht werden. Sie dienen der Kennzeichnung und Verpackung mit dem Ziel, die sichere Verwendung chemischer Stoffe und Gemische zu erhöhen. Wie erstellt man also CLP-Etiketten, die alle Anforderungen erfüllen – und welche Programme eignen sich dafür? Wir geben Hinweise.
Inhaltsverzeichnis
Die wichtigsten Informationen auf CLP-Etiketten
Es gibt klare Vorgaben dazu, welche Informationen auf CLP-Etiketten stehen müssen. Dazu gehören u. a.:
- Produktname,
- Inhaltsstoffe gemäß Sicherheitsdatenblatt (SDS),
- Name, Adresse und Telefonnummer des Herstellers oder Importeurs,
- Gefahrenpiktogramme,
- Signalwort,
- H-Sätze (Hinweise auf Gefahren),
- P-Sätze (Sicherheitshinweise),
- UFI-Nummer – verpflichtend für bestimmte Produkte,
- Menge, Masse oder Volumen bei Abgabe an Verbraucher.
Wichtig ist außerdem: Die Sprache des Etiketts muss der Amtssprache des Landes entsprechen, in dem das chemische Produkt in Verkehr gebracht wird. Zudem muss das Etikett während des gesamten Lebenszyklus des Produkts gut lesbar bleiben. Deshalb sollte es mit einer geeigneten Drucktechnologie hergestellt werden.
Die wichtigsten Angaben, die auf CLP-Etiketten erscheinen müssen, finden sich im Sicherheitsdatenblatt (SDS) des jeweiligen Stoffes oder Gemischs.
Etikettengestaltung – worauf sollte man achten?
Wenn klar ist, welche Informationen auf das Etikett müssen, folgt der nächste Schritt: die Gestaltung. Jetzt sollte man sich auch mit der Etikettengröße beschäftigen. Die Mindestgröße für kleine Verpackungen beträgt 52 × 74 mm. Das Etikett muss alle Informationen und Piktogramme so aufnehmen, dass sie gut sichtbar und lesbar sind. Die Kantenlänge eines einzelnen Piktogramms darf nicht kleiner als 10 × 10 mm sein.
Die Größe der CLP-Etiketten sollte daher an die Informationsmenge sowie an die Größe der Verpackung bzw. des Produkts angepasst werden, auf dem sie angebracht werden.
Professionelle Programme zur Erstellung von CLP-Etiketten
Für die Erstellung rechtssicherer CLP Verordnung Etiketten empfiehlt sich professionelle Software. Diese ist meist kostenpflichtig, bietet aber deutlich mehr Möglichkeiten als kostenlose und allgemein verfügbare Tools. Zu den beliebtesten Programmen zählen:
- ETILABEL,
- BarTender,
- NiceLabel.
Mit ETILABEL kann man ein Etikett von Grund auf konfigurieren oder fertige Vorlagen nutzen. Das Programm ist sehr umfangreich und in drei Versionen mit unterschiedlichem Funktionsumfang erhältlich. Auch BarTender und NiceLabel ermöglichen sowohl die Erstellung neuer Etiketten als auch die Verwendung fertiger Templates für CLP-Etiketten.
Die Erstellung von CLP Verordnung Etiketten ist ein Prozess, der passende Software erfordert. Für den professionellen Einsatz eignen sich spezialisierte Programme wie ETILABEL besonders gut.