Welche Arten von Etikettendruckern gibt es?

12 Nov. 2025

Etiketten werden mit spezialisierten Geräten gedruckt, die einen effizienten und qualitativ hochwertigen Druck ermöglichen. Es gibt mehrere Arten von Etikettendruckern, die sich durch Drucktechnologie, Einsatzbereich sowie Möglichkeiten hinsichtlich Menge und Druckqualität unterscheiden.

Einteilung nach Einsatzbereich

Etikettendrucker können in kleinen Unternehmen, Büros, Laboren sowie in der Produktion und in Lagern eingesetzt werden – dank unterschiedlicher Geräteklassen. Man unterscheidet drei grundlegende Klassen:

  • Desktopdrucker,
  • Industriedrucker,
  • Mobildrucker.

Desktop-Etikettendrucker sind kompakt und eignen sich z. B. für Verwaltungs- und Büroräume. Sie können mit Druckköpfen in Standardauflösung (200 dpi) oder höherer Auflösung (300 dpi) ausgestattet sein, sowie mit Schneidern oder Aufwicklern. Eingesetzt werden sie vor allem in Verwaltung, Büros, Behörden, Laboren und in der Qualitätssicherung. Desktop-Thermotransferdrucker bieten eine hohe Druckqualität und langlebige Drucke auf Papier-, Folien- und Textiletiketten.

Industrielle Etikettendrucker sind größer und robuster. Ihre Bauweise ist widerstandsfähig gegen Staub, höhere Temperaturen und andere Verschmutzungen. Sie besitzen ein größeres (oft metallisches) Gehäuse, das große Rollen mit Etikettenmaterial und Farbband aufnehmen kann. Dadurch muss das Material seltener gewechselt werden und der Drucker kann länger ohne Unterbrechung arbeiten. Industrielle Etikettendrucker sind Profi-Geräte für hohe Druckvolumen bei gleichbleibend hoher Qualität. Sie werden hauptsächlich in Produktionshallen und Lagern eingesetzt. Häufig verfügen sie über Zusatzfunktionen wie Schneideeinheiten, interne Aufwickler oder Module zur Prüfung gedruckter Codes. Industrielle Etikettendrucker sind für den Dauerbetrieb 24/7 ausgelegt.

Mobile Drucker sind klein, handlich und leicht zu transportieren. Zusätzlich verfügen sie über einen Akku, der kabelloses Arbeiten ohne Stromkabel ermöglicht. Das macht sie zur besten Wahl für den Einsatz unterwegs.

Drucktechnologien für Etiketten

Eine weitere Einteilung erfolgt nach der Drucktechnologie. Man unterscheidet:

  • Thermodruck (Direct Thermal),
  • Thermotransferdruck,
  • Inkjet.

Thermodrucker drucken auf speziellem Thermopapier, das auf Wärme reagiert. Durch die Hitze des Druckkopfes färbt sich das Papier dunkel. Dabei sollte man beachten, dass Thermodruck nicht besonders langlebig ist – der Druck kann mit der Zeit verblassen, vor allem unter Einfluss von Sonnenlicht.

Thermotransfer-Etikettendrucker verwenden Thermotransferbänder auf Wachs- und Harzbasis. Das ist eine der langlebigsten Druckmethoden, da sie gegenüber äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und UV-Strahlung sehr widerstandsfähig ist.

Bei Inkjet-Etikettendruckern kommen Tinten/Cartridges zum Einsatz. Dadurch ist der Druck von hochwertigen, vollfarbigen Etiketten möglich – hier spricht man oft auch von einem tintenstrahl etikettendrucker.

Wie wählt man den passenden Drucker aus?

Beim Kauf eines Etikettendruckers sollte man sich vor allem mit den Funktionen und der Drucktechnologie des jeweiligen Modells vertraut machen. Wichtig ist, den Druckertyp an die Anforderungen des Unternehmens und die Druckintensität anzupassen. Im Büro eignen sich in der Regel Desktopdrucker. Für Produktionsbetriebe und Lagerhallen empfiehlt sich ein Industriedrucker, der auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig und dauerhaft arbeiten kann.

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