Digitalní produktový pas

Digitaler Produktpass DPP – was musst du darüber wissen?

19 März 2026

Der digitale Produktpass ist ein elektronisches Dokument, das Informationen über ein Produkt enthält und es während seines gesamten Lebenszyklus begleiten soll – von der Produktion über die Nutzung bis hin zum Recycling. Das Konzept wurde im Rahmen der Politik der Kreislaufwirtschaft eingeführt, um die Transparenz der Informationen über bestimmte Produkte zu erhöhen. Der digitale Produktpass soll auf Grundlage der Verordnung (EU) 2024/1781 über Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR) vom 13. Juni 2024 eingeführt werden. Was sollte man darüber wissen und welche wichtigen Änderungen wird er für Verbraucher und Hersteller bringen? Wir erklären es.

DPP – Digital Product Passport – was ist das?

DDP – Digital Product Passport, also der Digitale Produktpass, ist ein Instrument, dessen Hauptziel darin besteht, die Transparenz des Produktlebenszyklus zu erhöhen. Es wird sich um eine Sammlung gespeicherter Informationen auf der Seite eines bestimmten Produkts handeln, die detaillierte Daten enthalten über:

  • Zusammensetzung,
  • Herkunftsland,
  • Herstellungsprozess,
  • Lieferkette,
  • Recycling und Methoden des Umgangs nach Ende der Nutzung,
  • Unternehmen und Betriebe,
  • Art der Nutzung.

Dank all dieser Informationen wird er Verbrauchern helfen, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Der einfache Zugang zu allen Produktinformationen – durch Scannen des Links zur Seite – ermöglicht überlegte Einkäufe. Darüber hinaus wird die Einführung des Digitalen Produktpasses die Kreislaufwirtschaft unterstützen und dazu beitragen, Greenwashing und den Verkauf gefälschter Waren zu eliminieren.

Wie wird der Digitale Produktpass aussehen?

Der Digitale Produktpass wird ein digitales Dokument sein, das in einer Datenbank gespeichert und für den Nutzer auf der Website des Produkts verfügbar ist. Alle erforderlichen Produktdaten werden vom Hersteller auf einer dedizierten Seite bereitgestellt, und der Link zur URL-Adresse soll jedem Produkt in Form eines Etiketts mit QR-Code oder eines NFC-Etiketts beigefügt werden. Informationen über ein bestimmtes Produkt können leicht ausgelesen werden, indem der QR-Code auf dem Etikett gescannt wird oder mithilfe der NFC-Technologie – indem das Telefon an das NFC-Etikett gehalten wird. Voraussetzung ist, dass das dem Produkt beigefügte Etikett als Datenträger der Produktinformationen während der gesamten Nutzungsdauer unzerstörbar ist.

Digitaler Produktpass – ab wann wird er verpflichtend sein?

Die Pflicht zur Einführung des Digitalen Produktpasses wird schrittweise umgesetzt. Derzeit arbeitet die Europäische Kommission an delegierten Rechtsakten sowie Durchführungsrechtsakten, in denen die im DDP enthaltenen detaillierten Daten und deren Umfang festgelegt werden. Bereits im Jahr 2026 wird ein Teil der Waren einen Digitalen Produktpass besitzen müssen.

Darüber hinaus wird ein DDP-Register geschaffen, in dem alle gesammelten Daten gespeichert werden. Dies ist ebenfalls für 2026 geplant.

Digitaler Produktpass – welche Produkte wird er umfassen?

Die Europäische Kommission hat Warengruppen festgelegt, die verpflichtet sein werden, einen Digitalen Produktpass zu besitzen. Zu Beginn wird dies im Jahr 2026 Elektronik, Textilien, Batterien sowie Eisen und Stahl betreffen. Anschließend ist die Einführung der Verpflichtung für folgende Warengruppen geplant:

  • im Jahr 2027 Aluminium, Reifen,
  • im Jahr 2028 Möbel,
  • im Jahr 2029 Matratzen, elektronische Geräte.

Alle übrigen Produkte werden bis 2030 von dieser Verpflichtung erfasst sein. Unternehmen aus einer bestimmten Branche werden jedoch eine festgelegte Zeit haben, um den DDP auf ihren Produkten einzuführen, nachdem die Europäische Kommission delegierte Rechtsakte erlassen hat, die detaillierte Vorschriften enthalten.

Neue Pflichten für Hersteller und Verkäufer

Die Einführung des Digitalen Produktpasses ist mit zusätzlichen Pflichten nicht nur für Hersteller, sondern auch für Verkäufer verbunden. Hersteller müssen dafür sorgen, dass alle Daten in der Produktdatenbank ergänzt werden sowie NFC-Etiketten oder Etiketten mit QR-Code auf ihren Produkten angebracht werden. Die Inhaber von Geschäften müssen zusätzlich sicherstellen, dass die zum Verkauf angebotenen Produkte über einen DDP verfügen. Außerdem muss der Verkäufer sowohl im Online-Shop als auch im stationären Handel den Verbrauchern bereits vor dem Kauf Zugang zu den im Produktpass enthaltenen Daten ermöglichen. Wichtig wird auch die Art der Lagerung der Produkte sein, die so angepasst werden muss, dass der Datenträger während der Lagerung nicht beschädigt wird.

Der Digitale Produktpass ist ein Instrument, das mit Sicherheit den Zugang zu wichtigen Informationen über Waren sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmer erleichtern wird. Es wird eine leistungsstarke Datenbank sein, die bereits für einen Teil der Produkte ab 2026 verpflichtend sein wird. Die Pflicht wird Waren betreffen, die in der EU hergestellt sowie in ihr Gebiet eingeführt werden.

Etiketten für den digitalen Produktpass und Etikettendrucker

Die Firma Etisoft bietet Lösungen zur Unterstützung der Einführung des Digitalen Ppaszportu Produktu (DPP) an. Im Angebot von Etisoft befinden sich u. a. NFC-Etiketten, die das Speichern und Auslesen von Produktdaten in digitaler Form ermöglichen, sowie Etikettendrucker, die das Drucken von Kennzeichnungen mit QR-Codes ermöglichen, die zu detaillierten Produktinformationen führen. Diese Etiketten sind als hochbeständig und praktisch unzerstörbar konzipiert, wodurch sie Lesbarkeit und Funktionalität während der gesamten Nutzungsdauer des Produkts behalten und einen ständigen Zugang zu den im digitalen Produktpass gespeicherten Informationen gewährleisten.

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