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Desktop RFID-Drucker – Drucken und Kodieren! Erfahren Sie mehr über die Vorteile, Nachteile und Anwendungen
RFID (Radio-Frequency Identification) Technologie wird zunehmend in vielen Industrien eingesetzt. RFID-Tags sind hierbei das Hauptmedium zur Informationsübertragung. Ihre Kodierung kann auf verschiedene Arten erfolgen, aber die gängigste Methode ist natürlich das gleichzeitige Drucken und Kodieren mithilfe eines Druckers mit integriertem RFID-Modul. Diese Technik ermöglicht es, die Tags gleichzeitig zu kodieren und visuelle Informationen in Form von Text oder Barcodes hinzuzufügen. Aufgrund des Einsatzes dieser Technologie in der Logistik und in Fertigungsprozessen wird in vielen Fällen von einer großen Anzahl an täglich kodierten Tags gesprochen. Daher ist die häufigste Lösung der Einsatz industrieller RFID-Drucker, die speziell für hohe Tag-Mengen konzipiert sind.
Welche Anwendungen haben Desktop-RFID-Drucker?
Immer häufiger interessieren sich auch Kunden für Desktop-Drucker. Dies trifft vor allem auf kleinere Unternehmen zu, bei denen der tägliche Verbrauch dieser Etiketten geringer ist oder deren Druck- und Kodierprozesse nur gelegentlich durchgeführt werden. Ein Beispiel ist der Druck von Bestandsetiketten, bei dem nur gelegentlich neu erworbene Gegenstände etikettiert werden.
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Ähnlich verhält es sich in Situationen, in denen Drucker zur Herstellung von Zusatzetiketten verwendet werden, wenn die meisten Waren bereits etikettiert ankommen und wir nur in Ausnahmefällen fehlende Etiketten ergänzen müssen.
Ein weiterer Grund, sich für Desktop-Drucker zu entscheiden, ist der begrenzte Platz an der Druckstation. Ihre kompakte Größe ermöglicht es, sie nicht nur auf Schreibtischen, sondern auch an Produktions- oder Lagerarbeitsplätzen aufzustellen, wo der Platz oft sehr begrenzt ist.
Wir können all diese genannten Anwendungsfälle in nahezu jeder Branche finden – von der Industrie über die Logistik und den Einzelhandel bis hin zum Gesundheitswesen.
Vorteile von Desktop-RFID-Druckern
Wie bereits erwähnt, ist der größte Vorteil von Desktop-RFID-Etikettendruckern ihre Größe, die es ermöglicht, sie nahezu überall aufzustellen.
Neben der kompakten Größe kommt das geringe Gewicht der Geräte. Dadurch sind RFID-Etikettendrucker leicht zwischen verschiedenen Standorten oder Arbeitsplätzen zu transportieren.
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Diese Drucker zeichnen sich auch durch ein einfacheres Design aus. Das bedeutet, dass sie einfacher zu bedienen sind und somit kürzere Schulungszeiten für Mitarbeiter erforderlich sind. Zudem führen sie zu geringeren Wartungs- und Servicekosten für die Geräte.
Wie man sich vorstellen kann, bedeutet ein kleineres Gerät mit einem einfacheren Design auch niedrigere Anschaffungskosten. Der niedrige Preis macht sie oft zur ersten Wahl für Pilot- und Testimplementierungen der RFID-Technologie.
Nachteile von Desktop-Druckern für den Druck von RFID-Etiketten
Das einfache Design, geringe Gewicht und kompakte Größe machen diese Druckertypen leider weniger widerstandsfähig gegen mechanische Schäden. Das Kunststoffgehäuse und einige Gerätekomponenten bedeuten, dass nicht alle Anwendungen diesen Gerätetyp nutzen können.
Durch das einfachere Design führt es auch dazu, dass nicht alle Etikettenarten problemlos kodiert und gedruckt werden können. Einige Etiketten, wie etwa On-Metal-Etiketten, die in der Regel eine größere Dicke haben, können nicht verarbeitet werden.
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Ein kleineres Gehäuse bedeutet auch die Notwendigkeit von Etiketten mit kleinerer Konfektion. Während bei Industriedruckern der Außendurchmesser der Rolle 8“ beträgt, liegt dieser bei Desktop-Druckern in der Regel nur bei 5“. In der Praxis bedeutet das, dass Verbrauchsmaterialien häufiger gewechselt werden müssen, was zu zusätzlicher Ausfallzeit führt.
Es sollte auch bedacht werden, dass nicht alle Verbrauchsmaterialhersteller standardmäßig konfektionierte RFID-Etiketten für kleinere Drucker anbieten oder die Etiketten teurer sein können als die für Industriedrucker.
Beispiele für Geräte
Die meisten RFID-Druckerhersteller bieten Desktop-Lösungen an. Aus dem Angebot der größten Marktakteure sind folgende Modelle besonders hervorzuheben:
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Zebra ZD621R – kompakter, hochwertiger Desktop-Drucker
Zebra ZD611R – Wahrscheinlich der einzige 2“-RFID-Etikettendrucker auf dem Markt
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Sato CT4-LX – ein Drucker, der das Drucken von RFID-Etiketten nicht nur im UHF-Standard, sondern auch in der optionalen HF-Technologie ermöglicht. Das ist in dieser Druckerklasse einzigartig.
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Toshiba BV410T – kompakte Lösung für den Druck von RFID-Etiketten
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TSC Printronix T800 – äußerst einfach zu bedienen und dennoch mit vielen Funktionen ausgestattet
Zusammenfassung
RFID-Desktop-Drucker sind eine hervorragende Wahl für kleine Unternehmen, Start-ups oder Anwendungen, bei denen nicht viele Etiketten gedruckt werden müssen. Sie sind auch eine großartige ergänzende Lösung für die schnelle und einfache Etikettierung in Notfallsituationen.
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